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Neu: Partnerschaft mit der KulturLoge Dresden

Vor einiger Zeit habe ich das -wie ich finde- wirklich großartige, hauptsächlich ehrenamtlich gestemmte Projekt KulturLoge Dresden kennengelernt. Es ermöglicht Menschen, die aus verschiedenen Gründen nur wenig Geld zur Verfügung haben, die Teilhabe an kulturellen Angeboten in der Stadt. Lesungen, Sportevents, Konzerte – all das kann kostenlos in Anspruch genommen werden, Dank einer Vielzahl von Partnern, die regelmäßig Freikartenkontingents zur Verfügung stellen. Weil ich das für eine absolut fantastische Idee halte, bin ich ab sofort ebenfalls Partnerin und stelle Freikarten für meinen Poetry Slam „Geschichten übern Gartenzaun“ sowie für unregelmäßige Veranstaltungen zur Verfügung, an denen ich auf die eine oder andere Art beteiligt bin. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und darauf, dieses tolle Projekt unterstützen zu können. Ihr könnt das übrigens auch machen, auch ohne eigene Veranstaltung oder Location: Die KulturLoge freut sich immer auch über Kulturpartner*innen

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Von Anzug bis nackig – PLAN A im Interview

vlnr: Philipp van der Heijden, Sven Janetzko, Viktor Braun
(Foto: Lena Groene)

Bei den 1,5 Interviews, die ich im Durchschnitt pro Monat für Urbanite mache ist über die Zeit ganz schön was zusammengekommen. Auch meine geheime Top 5 der bisherigen Lieblings-Interviewten wächst lustig vor sich hin. Im Frühjahr am meisten auf den Putz gehauen haben dabei eindeutig die von mir sehr gemochten Hamburger Jungs von PLAN A. Kennengelernt haben wir uns schon im letzten Jahr, als sie zusammen mit Deichkind innerhalb von wenigen Minuten die Groovestation in Schutt und Asche gelegt haben. Und weil die drei nicht nur tanzen und gut dabei aussehen können, haben sie mit PLAN A vor einiger Zeit ein Musikprojekt gestartet, das noch ordentlich Bums in die Bude bringen wird. Leider wurde das Konzert in den September verschoben und nun geht’s erstmal ins Studio. Was für eine Lawine da auf uns zurollt, könnt ihr dennoch schon jetzt im Interview lesen.

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Endgegner Speed-Dating – Amors Pfeil ist giftig

Wie der Titel meines aktuellen Buches schon vermuten lässt: Mit Dating hab ich es nicht ganz so. Als Journalistin bin ich aber natürlich nicht zimperlich und so trug es sich zu, dass ich mich eines schönen Abends beim Speed-Dating wiederfand. Und nicht mal so richtig meckern konnte, denn der Fairness halber sei gesagt, dass das meine eigene dumme Idee gewesen ist. Diese etwas antiquierte, immerhin analoge Form des Kennenlernens war mir schon immer mehr als suspekt, hält sich aber trotz digitaler Konkurrenz bis heute beharrlich. Warum? Weiß ich auch nicht. Möglicherweise nenne ich aber ein paar Gründe dafür in meinem Undercover-Artikel, der diesen Ausflug in die Hölle des Löwen noch einmal Revue passieren lässt. Spoiler: Entgegen der Vermutung meiner Mutter hat Speed-Dating rein gar nichts mit psychoaktiven Substanzen zu tun.

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Kaddi Cutz: „Warum ich meistens keinen Freund habe – und wenn, dann nur kurz“

„Love is in the Äääärrrrr! Dudududududuuuu. Love is in the Äääääähääärr!“, plärrt es aus dem Radio.
Ich schaue mich suchend um. In the Air is alles Mögliche. Staubpartikel zum Beispiel. (…) Love ist aber tendenziell eher nicht dabei. Wie sollte es auch?

Hach ja, die Liebe! Auf der Suche nach ihr sind schon einige gescheitert – vermutlich, weil sie manchmal einfach nicht gefunden werden will und dafür tief in die Trickkiste greift. Dann lauert hinter jeder Ecke Ungemach: Ob in Gestalt von Sören, bei dem man es lieber beim bloßen Kennenlernen über eine Dating-App hätte belassen sollen, einer Mutter mit Features, für die es eine Bedienungsanleitung braucht, oder nutzlosen Beziehungsratgebern in Frauenzeitschriften – das Chaos kennt keine Grenzen.

Kaddi Cutz’ zweiter Erzählband ist einmal mehr voller mitreißender Kurzprosa und knackiger Slam-Texte über sensationelle Lebens- und Liebesskurrilitäten. Ein Muss auch für Nicht-Singles.[Weiterlesen]

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Kaddi Cutz: „Voll viel Geräusch“

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Wenn das eigene Leben zu laut geworden ist, dann ist es allerhöchste Zeit, auf stumm zu schalten und einfach mal still zuzuhören:

Ob in der Bahn mit anarchistischen Fahrkartenkontrolleuren, beim Schuhekaufen mit widerspenstigen Heimkindern, als Fußball hassende Tauschmutti in einer Kickerfamilie, beim Date mit Ronnys und Dynamo-Ultras oder als unfreiwilliger Gast einer obskuren Motto-Party zur Aufarbeitung von Kindheitstraumata – Krach und Krawall überall. Oft hilft dann bloß: Ohren zu und tief durchatmen, möchte man lieber von Zuckerwatte in Paris träumen, sich mit den Tücken des Sozialarbeiter-Daseins auseinandersetzen oder auch einfach nur mal wieder seine Tassen im Schrank auf Vollständigkeit überprüfen.[Weiterlesen]

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Karsten Strack (Hrsg): „Schreiben statt Jammern“

Schreiben statt JammernWir stehen uns gegenüber. Schöne Statuen der Unfähigkeit. Je später es wird, desto mehr fühle ich mich krank. Fieberträume der Peinlichkeit, Herzkammerdings. Maul- und Frauenseuche. Tinderpest. Im Endstadium.

Sie sagt: „Komm, wir spielen Schnick, Schnack, Schnuck. Wer verliert, muss den anderen küssen.“ „Okay“, sage ich. „Okay, aber ich, ich nehme Stein.“ (Julian Heun – Flirten)

[Weiterlesen]

Foto: Tobias Kade

Foto: Tobias Kade

Hallo, ich bin Kaddi.

Ich bin Poetry Slammerin, Moderatorin, Autorin, freiberufliche Redakteurin und Texterin. Ich schreibe Kurzprosa, Lyrik, Satiren und redaktionelle Texte und gebe Workshops für Poetry Slam und Kreatives Schreiben & Bühnenpoesie an Schulen und Bildungseinrichtungen.

Geboren wurde ich im März 1982 mit einiger Verspätung in der niedersächsischen Metropole Hannover. Schon früh fand ich heraus, dass die Welt voller Tücken steckt, und verfasste zahlreiche theoretische Abhandlungen über deren fehlende Notwendigkeit. Der sogenannte „Ernst des Lebens“ hat mich natürlich trotzdem irgendwann ereilt. Nach einigen Jahren im katholischen Vechta, die ich mir mit meinem Studium der Sozialen Arbeit und als Teil einer äußerst eigentümlichen WG ganz gut vertrieb, verschlug es mich nach einem kurzen Umweg über Hamburg schließlich nach Dresden. Dort bin ich trotz beeindruckend schlechter Sächsisch-Skills und einer tief sitzenden Abneigung gegenüber Buchteln und Letscho vorbildlich integriert.

Seit Mai 2010 bin ich auf den deutschsprachigen Slam-Bühnen zu Hause und verbringe viel Zeit in Zügen. Ich bin außerdem Moderatorin des Poetry Slams „Geschichten übern Gartenzaun“ in der Dresdner GrooveStation und des LivelyriX U20-Slams „Sprachaktiv“ in der Scheune. Im Mai 2014 erschien mein erstes Buch Voll viel Geräusch bei ZWIEBOOK, der Nachfolger Warum ich meistens keinen Freund habe – und wenn, dann nur kurz  erschien im Juli 2017. Vertreten bin ich außerdem in den Anthologien „Schreiben statt Jammern – Die ultmative Liebeskummer-Anthologie des Poetry Slam“ und „Lautstärke ist weiblich“. Im Juli 2016 wurde ich Sächsische Vize-Landesmeisterin im Poetry Slam.

Ich mag Hörspiele, Pizza und versteckte Imperative. Und Katzen. Natürlich.

Was andere zu meiner Arbeit sagen

 Portrait: „Die Publikumspoetin“
Sächsische Zeitung, 22.08.2017
von Nadja Laske
Buchrezension:„Jedes Klischee wurzelt in der Wirklichkeit“
DRESDNER, Oktober 2017
von Marlen Hobrack
Buchrezension: „Voll viel Geräusch“

von Linn-Penelope Micklitz

Ab und zu werde ich auch Dinge gefragt:

DNN-Fragebogen
Dresdner Neueste Nachrichten, 15.07.2017

 

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