Foto: Tobias Kade

Foto: Tobias Kade

Hallo, ich bin Kaddi.

Ich bin Poetry Slammerin, Autorin, freiberufliche Redakteurin und Texterin. Ich schreibe Kurzprosa, Lyrik, Satiren und redaktionelle Texte und gebe Workshops für Poetry Slam und Kreatives Schreiben an Schulen und Bildungseinrichtungen.

Geboren wurde ich im März 1982 mit einiger Verspätung in der niedersächsischen Metropole Hannover. Schon früh fand ich heraus, dass die Welt voller Tücken steckt, und verfasste zahlreiche theoretische Abhandlungen über deren fehlende Notwendigkeit. Der sogenannte „Ernst des Lebens“ hat mich natürlich trotzdem irgendwann ereilt. Nach einigen Jahren im katholischen Vechta, die ich mir mit meinem Studium der Sozialen Arbeit und als Teil einer äußerst eigentümlichen WG ganz gut vertrieb, verschlug es mich nach einem kurzen Umweg über Hamburg schließlich nach Dresden. Dort wurde ich als Sozialpädagogin zunächst naturgemäß überall gebraucht, arbeite aber inzwischen fast ausschließlich als Redakteurin.

Seit Mai 2010 bin ich auf den deutschsprachigen Slam-Bühnen zu Hause und verbringe viel Zeit in Zügen. Ich bin außerdem Moderatorin des Poetry Slams „Geschichten übern Gartenzaun“ in der Dresdner GrooveStation. Im Mai 2014 erschien mein erstes Buch Voll viel Geräusch bei ZWIEBOOK. Mit meinem Text „Sören“ bin ich außerdem in „Schreiben statt Jammern – Die ultmative Liebeskummer-Anthologie des Poetry Slam“ vertreten, die im März 2016 bei LEKTORA erschien.

Ich mag Hörspiele, Pizza und versteckte Imperative. Und Katzen. Natürlich.

Artikel

Kaddi Cutz: „Voll viel Geräusch“

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Wenn das eigene Leben zu laut geworden ist, dann ist es allerhöchste Zeit, auf stumm zu schalten und einfach mal still zuzuhören:

Ob in der Bahn mit anarchistischen Fahrkartenkontrolleuren, beim Schuhekaufen mit widerspenstigen Heimkindern, als Fußball hassende Tauschmutti in einer Kickerfamilie, beim Date mit Ronnys und Dynamo-Ultras oder als unfreiwilliger Gast einer obskuren Motto-Party zur Aufarbeitung von Kindheitstraumata – Krach und Krawall überall. Oft hilft dann bloß: Ohren zu und tief durchatmen, möchte man lieber von Zuckerwatte in Paris träumen, sich mit den Tücken des Sozialarbeiter-Daseins auseinandersetzen oder auch einfach nur mal wieder seine Tassen im Schrank auf Vollständigkeit überprüfen.[Weiterlesen]

Artikel

Karsten Strack (Hrsg): „Schreiben statt Jammern“

Schreiben statt JammernWir stehen uns gegenüber. Schöne Statuen der Unfähigkeit. Je später es wird, desto mehr fühle ich mich krank. Fieberträume der Peinlichkeit, Herzkammerdings. Maul- und Frauenseuche. Tinderpest. Im Endstadium.

Sie sagt: „Komm, wir spielen Schnick, Schnack, Schnuck. Wer verliert, muss den anderen küssen.“ „Okay“, sage ich. „Okay, aber ich, ich nehme Stein.“ (Julian Heun – Flirten)

[Weiterlesen]