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Kaddi Cutz: „Voll viel Geräusch“

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Wenn das eigene Leben zu laut geworden ist, dann ist es allerhöchste Zeit, auf stumm zu schalten und einfach mal still zuzuhören:

Ob in der Bahn mit anarchistischen Fahrkartenkontrolleuren, beim Schuhekaufen mit widerspenstigen Heimkindern, als Fußball hassende Tauschmutti in einer Kickerfamilie, beim Date mit Ronnys und Dynamo-Ultras oder als unfreiwilliger Gast einer obskuren Motto-Party zur Aufarbeitung von Kindheitstraumata – Krach und Krawall überall. Oft hilft dann bloß: Ohren zu und tief durchatmen, möchte man lieber von Zuckerwatte in Paris träumen, sich mit den Tücken des Sozialarbeiter-Daseins auseinandersetzen oder auch einfach nur mal wieder seine Tassen im Schrank auf Vollständigkeit überprüfen.[Weiterlesen]

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Karsten Strack (Hrsg): „Schreiben statt Jammern“

Schreiben statt JammernWir stehen uns gegenüber. Schöne Statuen der Unfähigkeit. Je später es wird, desto mehr fühle ich mich krank. Fieberträume der Peinlichkeit, Herzkammerdings. Maul- und Frauenseuche. Tinderpest. Im Endstadium.

Sie sagt: „Komm, wir spielen Schnick, Schnack, Schnuck. Wer verliert, muss den anderen küssen.“ „Okay“, sage ich. „Okay, aber ich, ich nehme Stein.“ (Julian Heun – Flirten)

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