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Hier spielt die Musik! “Die graue Stadt” beim Jazz Slam in Görlitz.

 

Leider bin ich viel zu selten bei Jazz Slams. Unlängst hatte ich aber die große Freude, den mir sehr am Herzen liegenden Text “Die graue Stadt” beim Wordka in Görlitz zu lesen, als dort ein Jazz Spezial zelebriert wurde. Leider hat sich die Band kurz vorm Termin immer weiter dezimiert, jedoch ist es dem grandiosen Tomas Kreibich auch solo vortrefflich gelungen, unsere Texte musikalisch zu untermalen. Wie immer natürlich improvisiert und mit nur sehr kurzer Vorbesprechung. Was ich bis Freitag gar nicht wusste: Der Jung hat das alles auch noch aufgenommen. Und weil es wirklich sehr schön geworden ist, möchte ich das natürlich auch euch nicht vorenthalten. Viel Spaß beim Hören!

 Illustration: Tina Tschiharsch

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Endgegner Speed-Dating – Amors Pfeil ist giftig

Wie der Titel meines aktuellen Buches schon vermuten lässt: Mit Dating hab ich es nicht ganz so. Als Journalistin bin ich aber natürlich nicht zimperlich und so trug es sich zu, dass ich mich eines schönen Abends beim Speed-Dating wiederfand. Und nicht mal so richtig meckern konnte, denn der Fairness halber sei gesagt, dass das meine eigene dumme Idee gewesen ist. Diese etwas antiquierte, immerhin analoge Form des Kennenlernens war mir schon immer mehr als suspekt, hält sich aber trotz digitaler Konkurrenz bis heute beharrlich. Warum? Weiß ich auch nicht. Möglicherweise nenne ich aber ein paar Gründe dafür in meinem Undercover-Artikel, der diesen Ausflug in die Hölle des Löwen noch einmal Revue passieren lässt. Spoiler: Entgegen der Vermutung meiner Mutter hat Speed-Dating rein gar nichts mit psychoaktiven Substanzen zu tun.

Foto: Tobias Kade

Foto: Tobias Kade

Hallo, ich bin Kaddi.

Ich bin Poetry Slammerin, Moderatorin, Autorin, freiberufliche Redakteurin und Texterin. Ich schreibe Kurzprosa, Lyrik, Satiren und redaktionelle Texte und gebe Workshops für Poetry Slam und Kreatives Schreiben & Bühnenpoesie an Schulen und Bildungseinrichtungen.

Geboren wurde ich im März 1982 mit einiger Verspätung in der niedersächsischen Metropole Hannover. Schon früh fand ich heraus, dass die Welt voller Tücken steckt, und verfasste zahlreiche theoretische Abhandlungen über deren fehlende Notwendigkeit. Der sogenannte „Ernst des Lebens“ hat mich natürlich trotzdem irgendwann ereilt. Nach einigen Jahren im katholischen Vechta, die ich mir mit meinem Studium der Sozialen Arbeit und als Teil einer äußerst eigentümlichen WG ganz gut vertrieb, verschlug es mich nach einem kurzen Umweg über Hamburg schließlich nach Dresden. Dort bin ich trotz beeindruckend schlechter Sächsisch-Skills und einer tief sitzenden Abneigung gegenüber Buchteln und Letscho vorbildlich integriert.

Seit Mai 2010 bin ich auf den deutschsprachigen Slam-Bühnen zu Hause und verbringe viel Zeit in Zügen. Ich bin außerdem Moderatorin des Poetry Slams „Geschichten übern Gartenzaun“ in der Dresdner GrooveStation und des LivelyriX U20-Slams „Sprachaktiv“ in der Scheune. Im Mai 2014 erschien mein erstes Buch Voll viel Geräusch bei ZWIEBOOK, der Nachfolger Warum ich meistens keinen Freund habe – und wenn, dann nur kurz  erschien im Juli 2017. Vertreten bin ich außerdem in den Anthologien „Schreiben statt Jammern – Die ultmative Liebeskummer-Anthologie des Poetry Slam“ und “Lautstärke ist weiblich”. Im Juli 2016 wurde ich Sächsische Vize-Landesmeisterin im Poetry Slam und bin derzeit amtierende Dresdner Stadtmeisterin.

Ich mag Hörspiele, Pizza und versteckte Imperative. Und Katzen. Natürlich.

Was andere zu meiner Arbeit sagen

 Portrait: “Die Publikumspoetin”
Sächsische Zeitung, 22.08.2017
von Nadja Laske
Buchrezension:“Jedes Klischee wurzelt in der Wirklichkeit”
DRESDNER, Oktober 2017
von Marlen Hobrack
Buchrezension: “Voll viel Geräusch”

von Linn-Penelope Micklitz

Ab und zu werde ich auch Dinge gefragt:

DNN-Fragebogen
Dresdner Neueste Nachrichten, 15.07.2017

 

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